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Dem Vergessen entgegentreten

Das Gymnasium Liebfrauenschule gestaltet 2018 den Erinnerungsgang an die Reichspogromnacht 1938

Flyer: Christian Kuhl

Flyer: Christian Kuhl

Unter dem Motto "Dem Vergessen entgegentreten" hat das Gymnasium Liebfrauenschule Oldenburg sich in dem ersten Schulhalbjahr des Schuljahres 2018/19 intensiv mit der Gestaltung mehrerer Programmpunkte zum Erinnerungsgang auseinandergesetzt.

Vorbericht des Radiosenders OEins vom 24.10.2018

Der Flyer, gestaltet von Christian Kuhl, zum Download als pdf.

Im Kunstunterricht wurden in fast allen Jahrgangsstufen Arbeiten erstellt, die als Ausgangspunkt ein Bild oder einen Text haben, die im Zusammenhang mit der Recihsprogromnacht 1938 in Oldenburg entstanden sind. Diese Arbeit mündete in einer Ausstellung in der Landesbibliothek.

Video des Senders OEins zur Ausstellungseröffnung am 5.11.2018

Der Film zum Erinnerungsgang von Lars Reinhardt (9c) und Lea Machura Badge (12. Jg.)

Foto: Friedrichs, Bild: Lisa-Marie Hövelmeyer, Klasse 7b

Bild: Kuhl

Bild: Kuhl

Frau Rohde singt mit dem Musik-LK zur Eröffnung der Ausstellung am 5.11.2018

Artikel im "Friesischen Boten"

Bild: Kuhl

Zwei Schülerinnen sprechen bei der Ausstellungseröffnung

Bild: Kuhl

Im Fach Religion haben Schüler sich engagiert, den Gottesdienst zur Einstimmung in den Erinnerungsgang am 10.11. in der Garnisonkirche zu gestalten. Mit klaren Bezügen zur Vergangenheit und einem hoffnungsvollen Ausblick in die Zukunft wurde dieser Gottesdienst in der überfüllten Garnisonkirche gefeiert.

Bild: Jeyakumar

Die voll besetzte Garnisonkirche während des Gottesdienstes am 10.11.2018 um 14 Uhr

Am eigentlichen Erinnerungsgang nahmen fast 3.000 Menschen teil. Intensiv war das Schweigen während des Ganges. Höhepunkte waren die Verlesung der Namen der gequälten jüdischen Mitbürger von 1938 durch Herrn Buschermöhle, die Rede von Kai Kunad am Mahnmal in der Peterstraße und die Rede der Schülerinnen Lea Rolfes und Friederike Widjaja zum Abschluss des Ganges im ehemaligen Gefängnishof.

Die Rede von Kai Kunad am Mahnmal als pdf zum Download.

Die Rede von Lea Rolfes und Friederike Widjaja als pdf zum Download.

Berichtauf NWZonline

Videobericht auf OEins

OB Jürgen Krogmann bei seiner Rede im Innenhof der Landesbibliothek

Teilnehmer im Innenhof der Landesbibliothek

Am Mahnmal für die zerstörte Synagoge in der Peterstraße

Herr Florian Buschermöhle liest die Namen aller Menschen vor, an denen 1938 in Oldenburg verbrecherisch gehandelt wurde.

Lea Rolfes und Friederike Widjaja bei ihrer Rede im Innenhof der ehemaligen JVA.

Die Teilnehmer hören im Hof des ehemaligen Gefängnisses die Rede.

Bläser mit Herrn Johannes Möller spielen im Hof des ehemaligen Gefängnisses.

Übergabe des Lichtes an die Schülerinnen der Oberschule Ofenerdiek, die 2019 die Gestaltung übernimmt.

 

Schauspieler und Autor Mathias Kopetzki reiste zu einer Lesung im Wilhelm 13 und für die Schülerinnen und Schüler des 11. Jahrgangs in der Schule an. Julia Nickel (11. Jg.) spielte Werke von Bach und Paganini. Spannend war die Auseinanderstzung mit Ausgrenzungserfahrungen eines ehemaligen Schülers (Abitur 1992).

Mathias Kopetzki bei der Lesung aus seinem Buch "Bombenstimmung" im Wilhelm 13

Julia Nickel (11. Jg.) spielt Violine bei der Lesung von Mathias Kopetzki am 11.11. im Wilhelm 13

Mathias Kopetzki bei Lesung und Gespräch am 12.11.2018 in der Schule

Mathias Kopetzki bei Lesung und Gespräch am 12.11.2018 in der Schule

Mathias Kopetzki bei Lesung und Gespräch am 12.11.2018 in der Schule

Mathias Kopetzki bei Lesung und Gespräch am 12.11.2018 in der Schule

Chöre und Orchester der Schule haben für das Winterkonzert unter dem Motto des Erinnerungsgangs Werke ausgesucht, die aus der Feder jüdischer Komponistinnen und Kompnisten stammen und die Bitte um Frieden ausdrücken. Höhepunkt beim Winterkonzert war die Aufführung des Werks "Osse", das Sarah Nemtsov für Chor und Orchester der Liebfrauenschule komponiert hat. Das Violinsolo von Jascha Pavlenko in der Musik zu "Schindlers Liste" rührte die Herzen an.

Publikumsreaktionen zum Download.

Das Konzertprogramm zum Download

Bild: Ecke

Probe "OSSE" mit Chor und Orchester in Frenswegen, Oktober 2018

Bild: Ecke

Probe "OSSE" in Frenswegen

Bild: Kuhl

Probe "OSSE" mit Komponistin Sarah Nemtsov am 9.11.2018 in Oldenburg

Bild: Kuhl

Probe "OSSE" mit Komponistin Sarah Nemtsov am 9.11.2018 in Oldenburg

Bild: Kuhl

Probe "OSSE" mit Komponistin Sarah Nemtsov am 9.11.2018 in Oldenburg

Bild: Kuhl

Probe "OSSE" mit Komponistin Sarah Nemtsov am 9.11.2018 in Oldenburg

Bild: Kuhl

Ankündigung Konzert in der NWZ

Bild: Friedrichs

Konzert am 144.11.2018 in der Forumskirche St. Peter

Bild: Friedrichs

Konzert am 14.11.2018

Bild: Pritschow

Jakow Pavlenko (10a) spielt das Violinsolo in "Schindler's Liste"

Bild: Pritschow

Jakow Pavlenko spielt das Violinsolo in "Schindler's Liste"

Bild: Pritschow

Jakow Pavlenko spielt das Violinsolo in "Schindler's Liste"

Bild: Pritschow

Elisa Körner (Vc) spielt mit dem Orchester "Song of the Birds" von Pau Casals

Bild: Pritschow

Der Chor im Konzert am 14.11.2018

Bild: Pritschow

Orchester spielt Händel "Music for the Royal Fireworks"

 

Abschließend gestalteten die Schüler des Faches Darstellendes Spiel von Frau Dongowski einen selbst produzierten Abend mit Szenen zum Thema. Das Publikum war begeistert.

Bild: Dongowski

Szenenfoto aus der Produktion

Bild: Dongowski

Die Gruppe der Schuspielerinnen und Schauspieler

 Der Arbeitskreis Erinnerungsgang hat Rückmeldungen von Teilnehmern erhalten, die Nachkommen zweier betroffener Familien sind: Prof. Dr. Alexander de Beer, Nachkomme von Julius de Beer, und Familie Josef, die 1938 in Jever lebte. Sie loben die sehr gute Gestaltung und senden herzliche Grüße an alle Beteiligten. Besonders hervorgehoben wird, dass die Namen der beim Pogrom willkürlich verhafteten Menschen einzeln und feierlich vorgelesen wurden. Und bei der Rede der beiden Schülerinnen Friederike Widjaja und Lea Rolfes zum Abschluss im Gefängnishof sei neben vielen anderen Deatails besonders die Aktualisierung in die heutige Zeit zu loben. Auch die Rede Von Kai Kunad am Mahnmal in der Peterstraße wurde für ihren Inhalt und die besondere deklamatorische Qualität ihres Vortrags eigens gelobt.

Die Seite des Oldenburger Arbeitskreises Erinnerungsgang