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Samstag, 23. September 2017

Würdenträger : weil jeder Mensch Würde trägt

Zeitgenössische Musik in der Schule

Musikklasse widmet sich der zeitgenössischen Musik

 
Nachdem im letzten Schuljahr bereits Oldenburgs Stadtjubiläum Anlass für ein hochinteressantes Perkussionsprojekt mit Axel Fries bot, lässt sich die Klasse 8c derzeit schon wieder auf unkonventionelle Klänge ein: Die Bewerbung um eines der begehrten Projekte von „Zeitgenössische Musik in der Schule“ der Niedersächsischen Sparkassenstiftung brachte den gewünschten Erfolg, wobei zur Freude der Musiklehrerin Franziska Eber sogar ihr Erstwunsch berücksichtigt werden konnte, nämlich eine Musiktheater-Werkstatt mit Tatjana Prelevič (Komponistin und Pianistin), Angelina Soller (Konzertsängerin, Musikpädagogin und Chorleiterin) und Diego Leon (Pantomime, Schauspieler und Theaterpädagoge).

An der Auftaktveranstaltung in Hannover, die Gelegenheit zu ersten Absprachen mit den Künstlern bot, nahm auch die ebenfalls involvierte Deutschlehrerin Anke Hoffmann teil, die anschließend mit der Klasse in Gruppenarbeit kurze Theaterstücke entwarf. Aus den durchweg interessanten Szenarien wählten die Künstler eines als Grundlage für das kurze Musiktheaterstück aus, das während der insgesamt vier Besuche der Künstler von den Schülern komponiert, inszeniert und im Rahmen des Wandelkonzertes aufgeführt werden soll.

Am 30. April kamen die Künstlerinnen (Herr Leon war leider erkrankt) erstmals in den Unterricht, um sich mit musikalischen Darbietungen vorzustellen und anschließend sofort mit den Schülern in die praktische Arbeit einzusteigen. Da in dem gewählten Stück bei einem Wettbewerb eine Band mit einem Ensemble für moderne Klassik zusammentrifft (wobei aus der anfänglichen gegenseitigen Ablehnung am Ende ein erfolgreiches Miteinander wird), sollen zwei Teams jeweils charakterisierende Musik für diese Gruppen erarbeiten, während eine dritte die Ereignisse schauspielerisch umsetzt. Erste Resultate dieser drei Arbeitsgruppen wurden am Ende der ersten Doppelstunde dem Plenum präsentiert und lassen auf eine hörens- und sehenswerte Aufführung am 17. Juni hoffen. 

(F. Eber)