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09. Februar 2018

Verein Paten Indischer Kinder wünscht der LFS Frohe Weihnachten!

Brief der Familie Reiser an die Liebfrauenschule

Die Mädchen freuen sich über kleine Geschenke aus Deutschland.

Dieser kleine Junge bekam Hilfe im St. Francis- Hospital

Eine fleißige kleine Schülerin



Oststeinbek, im November 2017                      

Liebe Patinnen und Paten, liebe Freunde der  indischen Kinder,

heute kann ich diesen Brief mit einer frohen Nachricht beginnen: Ritica kann wieder laufen!
Am Anfang des Jahres war sie im St. Francis - Hospital erfolgreich operiert worden. (Ich berichtete davon) Sie hat fleißig trainiert und besucht jetzt eine Schule. Das war möglich, weil sie gute ärztliche Hilfe bekam.
Hier haben auch Sie geholfen  D A N K E !

Nun möchte ich Ihnen von Anil berichten:
Anil lebt in einem kleinen Dorf in der Nähe der Millionenstadt Indore. Seine Eltern sind "Bauern". Das bedeutet, dass sie ein kleines Stück Land und eine oder zwei Kühe besitzen, die pro Tag etwa 2 Liter Milch gibt.   
Sie wohnen in einer Hütte, die  nur einen Raum hat, in dem die ganze Familie lebt. Oft muss die Familie hungern, weil kein Geld da ist, um etwas Reis zu kaufen. Anils Eltern sind Analphabeten. Sie möchten gern, dass ihr kleiner Junge eine Schule besucht. So sind sie glücklich, dass Paten in Deutschland für ihn einen Platz in einem Hostel bezahlen. Nun kann er lernen. Am Nachmittag bekommt er Hilfe beim Anfertigen der Hausaufgaben.
Eines Tages sitzt er in der Schule und weint bitterlich. Er kann nicht lesen, was auf der Tafel geschrieben steht.
Anils Augenlicht ist so schlecht, dass er kaum etwas sehen kann. Die Eltern gehen in ein Krankenhaus und bitten um ärztliche Hilfe. Da sie die Behandlung nicht bezahlen können, müssen sie unverrichteter Dinge mit dem Kind wieder nach Hause gehen (In Indien gibt es keine Krankenversicherung wie bei uns).
Im neuen St. Francis Hospital gibt es bis jetzt immer noch  keine Möglichkeit, Augenkrankheiten zu behandeln. Es fehlen einfach die notwendigen Geräte, um Kinder kostenlos oder gegen ein geringes Entgelt zu behandeln.
Die  einfachste Grundausstattung einer kleinen Praxis für den Augenarzt kostet etwa 50.000 €.
Ob wir das notwendige Geld zusammen bekommen?                           

Was gibt es von den Schulen und Internaten zu berichten?
In diesem Jahr konnten - Dank Ihrer Hilfe - mehr Kinder in die Schulen von Baghor und Thandla aufgenommen werden. Die älteren Mädchen und Jungen wissen, dass viele Kinder in Indien nicht in die Schule gehen können, weil die Eltern einen Schulbesuch und einen Aufenthalt in einem Hostel nicht bezahlen können. Zudem  werden - besonders die Mädchen - zu Arbeiten auf dem Feld herangezogen und zur Beaufsichtigung ihrer jüngeren Geschwister.
Ihnen schon jetzt ein friedliches, wunderschönes und gesegnetes Weihnachtsfest
und ein gutes Jahr 2018!
DANKE!
       
Seien Sie herzlich gegrüßt!

Ihre
Hedwig Reiser

PS: Ob wir das notwendige Geld für die Augenstation zusammen bekommen?
Ohne Ihre Hilfe schaffen wir es nicht! Jeder Euro ist wichtig!

Vorstand: Hedwig Reiser, Theo Abeln, Walter Reiser, Julia Hojas, Katharina Mehnert
Anschrift des Vereins: Zum Osterstein 7, 22113 Oststeinbek, Tel.. 040-712 52 46
Fax: 040-71 00 66 43,
eMail: Reiseroststeinbek@t-online.de
www. Paten-indischer-Kinder.de
Bankverbindung: Sparkasse Holstein,
IBAN: DE87 2135 2240 0240 0277 07
SWIFT-BIC: NOLADE21HOL