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07. Mai 2018

Team Huracan rast auf den 8. Platz Deutschlands

Das Team Huracan (Paul Grabow, Noah Juhren, Philipp Kleber, Bjarne Messing, Tjark Wittje) hat der bei der Deutschen Meisterschaft des internationalen Schüler-Technologiewettbewerb „Formel 1 in der Schule“ im ZF Forum Friedrichshafen den 8. Platz in der Gesamtwertung sowie einen Sonderpreis vom Gastgeber ZF erreicht.

Für das Team begann die Reise bereits am Donnerstagmorgen um 5:35 Uhr vom Bahnhof Oldenburg, am Nachmittag war Ankunft in Friedrichshafen. Doch viel Zeit für Stadterkundung oder Entspannung am Bodensee war nicht, denn es waren noch letzte Vorbereitungen an der Präsentation nötig. Am Freitag ging es dann am Mittag in Richtung ZF Forum, Veranstaltungsort der Meisterschaft. Hier trafen die Liebfrauenschüler andere bekannte Teams wieder und lernten auch neue Teams aus anderen Bundesländern kennen. Nach der Registrierung wurden dann die Materialien der Teambox angeliefert, bevor diese am Abend vom Team aufgebaut wurde.
Doch der eigentliche Wettkampftag, der Tag, für den das Team die letzten acht Wochen hart und sehr viel gearbeitet hat, folgte dann am Samstag den 05. Mai. Es begann mit der Eröffnung durch den Bürgermeister um 08:30 Uhr. Das Team Huracan hatte seinen ersten großen Auftritt um 09:40 Uhr, wo nämlich das Rennen anstand. Von vornherein war allen klar, dass das Niveau sehr hoch ist und die Fahrzeiten sich nicht so stark unterscheiden werden, wie es noch bei der Regionalmeisterschaft im März der Fall war. Und dies bestätigte sich dann auch, doch mit 1,110 sek konnte die eigene Fahrzeit von der Regionalmeisterschaft nicht nur übertroffen werden, es war auch die bis zu diesem Zeitpunkt schnellste Fahrzeit. Diese galt zwar nicht bis zum Ende aller Rennen (Topzeit am Ende: 1,097 sek), doch damit war das Team mehr als zufrieden und sogar etwas überrascht. Eine Stunde nach dem Rennen stand dann die nächste große Herausforderung mit der mündlichen Präsentation an, mit welcher das Team auch recht zufrieden war. Nach einem leckeren Mittagessen musste dann noch eine Präsentation vor der Teambox gehalten werden, wobei viele spezielle Fragen der Jury zu beantworten waren. In der Zeit bis zur Siegerehrung haben die 16 schnellsten Teams am für die Gesamtwertung unbedeutenden Knock-Out-Rennen teilgenommen, wo das Team Huracan das Halbfinale erreichte, aber dann knapp ausschied.
Pünktlich um 16:30 Uhr begann dann die Siegerehrung. „Top 10 wäre schon super“ lautete das Motto des Teams, das sich der sehr starken Konkurrenz bewusst war. Als es dann für Platz 8 reichte, und das Team sogar noch einen Sonderpreis des Gastgebers ZF bekam, war das Team mehr als nur glücklich. Denn der Sonderpreis, welcher aufgrund der innovativen Idee in der Teambox der Oldenburger vergeben wurde, enthält ein Wochenende am Hockenheimring im Juli, worauf sich das Team schon sehr gespannt ist und sich „riesig freut“ wie es Noah Juhren ausdrückte.
Bei der Weltmeisterschaft wird Deutschland von den Teams „Unity Racing“ aus Hamburg und „Polaris“ aus Iserlohn vertreten.
„Zurückblickend können wir sehr mit dem Ergebnis zufrieden sein, da wir in der Vorbereitung einige Herausforderungen zu überwinden hatten und nicht alles perfekt lief.“, bilanzierte Teammanager Bjarne Messing.
Nun hat das Team einiges an Zeit, in der unter anderen den deutschen Teams bei der WM die Daumen gedrückt werden, aber auch den Hockenheimring erwartet das Team mit großer Vorfreude, bis es dann in die nächste Saison von „Formel 1 in der Schule“ geht.

Mehr Informationen: Nordmetallcup

Team Huracan