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22. November 2018

Spuren nach Syrien

Lesung und Gespräch am 22.11.2018 mit dem Deutsch-Syrischen Schriftsteller Suleman Taufiq für Schülerinnen und Schüler des 12. Jahrgangs

Der in Damaskus aufgewachsene Autor Suleman Taufiq wird aus seinem Roman "Café Dunya. Ein Tag in Damaskus" lesen, der eine Hommage an seine Heimatstadt und eine Reise durch das Gedächtnis Syriens ist. Mit feiner Beobachtungsgabe und leisem Humor beschwört er stimmungsvolle Bilder aus einer versinkenden, orientalischen Lebenswelt. Weiterhin liest der Autor Textausschnitte aus seinem neuen Gedichtband "Ich zähme die Hoffnung".
Suleman Taufiq ist als Lyriker, Erzähler, Musikkritiker und Herausgeber und Übersetzer arabischer Literatur bekannt. Er wurde 1953 geboren, kam im Alter von 18 Jahren nach Deutschland und studierte Philosophie und Komparatistik. Seit 1981 lebt er als freier Schriftsteller in Aachen. Neben Romanen, Erzählungen und Essays veröffentlichte er vorwiegend Gedichte sowie Kinderbücher und übersetzt viele arabische Werke ins Deutsche und zahlreiche deutsche Dichter ins Arabische. Außerdem arbeitet er als Autor für Fernsehen und Radio, u. a. für WDR, SWR und DLR.
1983 erhielt er den Walter-Hasenclever-Preis der Stadt Aachen, 1990 und 2014 je ein Arbeitsstipendium für Schriftsteller des Kultusministeriums in NRW. 2015 war er für den Europäischen CIVIS Radiopreis nominiert, außerdem erhielt er den Medienpreis des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte in der Kategorie Hörfunk.
Seine Literatur ist ein Brückenschlag zwischen zwei Kulturen – die sich so fremd nicht sein können. „Ich lebe nicht in zwei Welten, ich bin zwei Welten“, sagt Taufiq.   In seinen neuen Gedichten nimmt er uns mit in eine wunderbare Welt der Fremde, eine Welt mit all ihrer Vergänglichkeit, Maßlosigkeit, Wandelbarkeit, Unwägbarkeit, auf eine poetische Reise zwischen Orten, Sprachen und Zeiten.