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18. Dezember 2019

Musik und Mythos

Paganinis Musik mit Jakow Pavlenko in der Liebfrauenschule

Jakov Pavlenko vor dem Bild Paganinis

Konzentriertes Zuhören

Eine von Paganinis Geigen: "Il Cannone" von Giuseppe Guarneri "del Gesù"

Herr Möller mit Erklärungen über den Mythos des "Teufelsgeigers" Nicolo Paganini

Jakov Pavlenko am 28.12.2019 in einer Anzeige der Deutschen Stiftung Musikleben in der FAZ

Der gefragte und vielfach preisgekrönte Geiger Jakow Pavlenko (11. Jg.) tritt am 18.12.2019 vor den Schülerinnen und Schülern der drei Musik-LKs (12. Jg.) aus Liebfrauenschule, Cäcilienschule und Altem Gymnasium live auf. Er spielt von Paganini die Caprice op. 1 Nr. 24. Auf den ersten Blick ein Variationssatz. Und Variation ist Thema im Zentralabitur in Niedersachsen 2021. Aber bei genauem Hinsehen und vor allen Dingen Hinhören tut sich ein ganzer Kosmos auf. Ein Kosmos aus Schönheit und Emotion in aller Tiefe und Weite und dazu alles in unspielbar erscheinender Akrobatik. Das spielt, nein lebt Jakow Pavlenko. Und er nimmt sich die Zeit einzelne Elemente im Gespräch mit Herrn Möller in Zeitlupe zu demonstrieren und so eine Ahnung von den Herausforderungen zu geben, die ein Geiger bis zu einer Präsentation dieses Werks bewältigen muss. Herr Möller erklärt den gebannt lauschenden Schülerinnen und Schüler Wichtiges über Strukturen der Musik und besonders über den Mythos Paganini, der bis heute eine legendenumwobener Mythos, eben der "Teufelsgeiger" ist. Nein, eine Lieblingsvariation habe er nicht, meint Pavlenko. Aber einen Zugang zu Paganinis Musik, durch den er ihre erschütternde Tiefe zum Klingen bringt und dabei so tut, als sei die Akrobatik spielend zu bewältigen.

Danke, Jascha, für dieses besondere Erlebnis des Musikunterrichts!

Danke an die Musiklehrer, die die über den Verband VDS bestehenden kollegialen Verbindungen für solch besonderen Musikunterricht nutzen!